Vom Pilot zur Systemfähigkeit

Warum wir KI bei M2 neu denken – und was Dr. Faruch Amini dabei verstärkt

Warum wir KI bei M2 neu denken – und was Dr. Faruch Amini dabei verstärkt


KI 2025 – der Status quo aus der Praxis

2025 sehen wir kaum noch KI, die technisch nicht funktioniert. Was wir sehen, ist KI, die organisatorisch nicht zu Ende gedacht ist. In Projekten, Architektur-Reviews und Kundengesprächen begegnen uns starke Modelle, schnelle PoCs und überzeugende Demos. Was dabei fehlt, ist selten Intelligenz – sondern Verantwortung: für Betrieb, Integration und Weiterentwicklung.

KI liefert Ergebnisse.
Wirkung entsteht erst dann, wenn sie als Teil eines Systems gebaut wird. Aus genau dieser Erfahrung heraus schärfen wir bei M2 unseren Blick auf KI neu. Nicht als isoliertes Projekt, nicht als Innovationsspielwiese – sondern als Systemfähigkeit, die dauerhaft funktioniert.

Unser Anspruch ist klar:
PoCs bewusst so zu entwickeln, dass sie auf Dauer angelegt sind – und sie konsequent in bestehende Organisationen, Prozesse und Systemlandschaften zu integrieren.

Worum es in diesem Text geht, ist daher kein kurzfristiger Impuls.
Es geht um eine bewusste Weiterentwicklung unserer Haltung zu KI – und um die Konsequenzen, die wir daraus ziehen.

 

Kapitel 1: Der eigentliche Wendepunkt

KI ist in vielen Organisationen angekommen.
Aber selten dort, wo sie tatsächlich Arbeit verändert.

Was wir beobachten, ist kein Mangel an Ideen oder Technologie. Es gibt genug Piloten, Demos und erste Erfolge. Was fehlt, ist Verbindlichkeit. KI-Projekte starten schnell, erzeugen Aufmerksamkeit, liefern Ergebnisse. Doch sobald Integration, Betrieb oder klare Verantwortlichkeiten gefragt sind, stockt es. Entscheidungen werden vertagt, Zuständigkeiten bleiben diffus. Der nächste Pilot ist schneller gestartet als der vorherige sauber abgeschlossen.

So entsteht Bewegung – aber keine Substanz. Und vor allem: keine Verlässlichkeit im Alltag. Der eigentliche Wendepunkt liegt deshalb nicht in der nächsten Innovationsstufe.
Er liegt in einer unbequemen Frage: Sind Organisationen bereit, KI wie produktive Infrastruktur zu behandeln – mit klarer Verantwortung, laufenden Kosten und dauerhaftem Betrieb?

Genau hier trennt sich der Pilot von der Praxis.

 

Kapitel 2: Wenn aus Haltung Richtung wird

Vor diesem Hintergrund entwickeln wir unseren Blick auf KI bei M2 konsequent weiter. Nicht als Kurswechsel, sondern als bewusste Evolution: weg von isolierten Experimenten, hin zur gezielten Integration von KI-Systemen in die unternehmerische Wertschöpfung.

Es geht uns nicht darum, mehr Ideen zu produzieren. Sondern darum, gute Ideen weiterzuführen – über den ersten Erfolg hinaus. KI nicht dort stehen zu lassen, wo sie Aufmerksamkeit erzeugt, sondern dorthin zu bringen, wo sie Teil des Alltags wird.

Wichtig dabei:
Diese Weiterentwicklung ist keine Folge eines Personalzuwachses.
Sie ist eine strategische Entscheidung von M2 als Organisation. Um diese Linie konsequent umzusetzen, verstärken wir sie gezielt – unter anderem durch Dr. Faruch Amini. Sein Hintergrund verbindet wissenschaftliche Tiefe in Strategic Foresight & Intelligence Analysis mit jahrelanger Execution-Erfahrung in regulierten und sicherheitskritischen Umfeldern.

Faruch denkt KI nicht vom Modell her, sondern vom Gesamtsystem: von Daten und Architektur über Governance und Betrieb bis zur Frage, was eine Lösung langfristig tragfähig macht. Er ist dabei kein Solist, sondern Teil eines Anspruchs, den M2 als Organisation trägt: KI nicht nur lauffähig zu machen – sondern dauerhaft nutzbar.

 

Kapitel 3: Entscheidend ist, was bleibt

KI muss nicht nur funktionieren. Sie muss dauerhaft integriert sein, verlässliche Daten liefern und im Alltag bestehen.

In der Praxis bedeutet das einen Perspektivwechsel: weg vom einzelnen Modell, hin zum Zusammenspiel aus Daten, Systemen und Betrieb. Entscheidend ist nicht, was in einer Demo überzeugt, sondern was über Zeit stabil läuft, nachvollziehbar bleibt und weiterentwickelt werden kann. Gerade in anspruchsvollen Umfeldern – öffentliche Verwaltung, regulierte Industrien, sicherheitskritische Kontexte – zeigt sich Relevanz nicht im Moment des Go-live, sondern im laufenden Betrieb: unter Regulierung, unter Aufsicht und mit echten Nutzer:innen.

Wer über KI spricht, ohne Integration und Betrieb mitzudenken, spricht nicht über produktive Lösungen – sondern über Experimente.

 

Kapitel 4: Kein System, kein Alltag

Was heißt das konkret?

Lösungen entfalten Wirkung nicht neben der Organisation, sondern nur dann, wenn sie Teil davon werden: eingebettet in Abläufe, Entscheidungen und bestehende Systeme – so, dass sie im Alltag stabil funktionieren, ohne dauerhaft betreut werden zu müssen. Dafür müssen Betrieb, Verantwortung und Kontrolle von Anfang an mitgedacht werden. Nicht als Absicherung im Nachhinein, sondern als Voraussetzung für echte Nutzung.

Ein isolierter KI Use Case ist kein Fortschritt. Er ist ein Risiko.

Der eigentliche Hebel liegt nicht in der Interaktion mit dem Modell.
Er liegt im System, das wir darum bauen – oder eben nicht.

 

Kapitel 5: Verantwortung, konsequent gedacht

Mit dieser Weiterentwicklung schlagen wir bei M2 kein lautes, disruptives Kapitel auf.
Wir schärfen eines, das bereits vorhanden ist.

M2 steht weiterhin für technische Substanz, Delivery-Anspruch und Verantwortung für Umsetzbarkeit. Neu ist die Konsequenz, mit der wir KI systemisch denken – und gezielt in belastbare, skalierbare Betriebsmodelle überführen. Das Ziel bleibt klar: KI soll Menschen entlasten, Entscheidungen verbessern und Organisationen handlungsfähiger machen.

Nicht mehr. Aber vor allem nicht weniger.