Glossar — Cognitive Architectures — M2.
Glossar

Cognitive Architectures von A–Z.

Hier finden Sie Erklärungen zu zentralen Begriffen der Cognitive Architectures, die wir auf dieser Website häufig verwenden — von Architekturprinzipien über Systemebenen bis zu Governance und Betrieb. Klicken Sie auf einen Begriff, um die Erklärung zu sehen — die Sammlung wächst kontinuierlich und wird regelmäßig an neue Entwicklungen angepasst.

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Fehlende Evidenz führt zu keiner Antwort statt zu einer falschen — das System schweigt lieber, als zu erfinden.

A

Die Übergabe einer KI-Erkenntnis an ein operatives System, zum Beispiel als Aufgabe im CRM.

Die Komponente, die Erkenntnisse aus einem Multiagentensystem in konkrete Aktionen in Zielsystemen übersetzt.

Eine spezialisierte KI-Komponente mit einer klar definierten Aufgabe — etwa Analyse, Validierung oder Planung.

Ein Sicherheitsprinzip, nach dem nur explizit erlaubte Aktionen oder Tools zugänglich sind — alles andere ist standardmäßig gesperrt.

Die Kontrollschicht, die Nachvollziehbarkeit und Prüfpfade für jede KI-Entscheidung sicherstellt — inklusive Validierung, Monitoring und Audit.

Die Eigenschaft, dass alle Entscheidungen und Prozesse eines Systems nachvollziehbar und überprüfbar sind.

Ein System zur kuratierten, nachvollziehbaren Generierung und Pflege von Ontologien — inklusive Governance und Review-Prozess.

B

Das System darf Informationen zusammenfassen, aber nicht über die vorhandene Evidenz hinaus extrapolieren.

C

Kontinuierliches Lernen eines Systems aus realen Ergebnissen und Feedback-Schleifen — nicht nur aus Trainingsdaten.

Mehrschichtige KI-Systeme, in denen jede Komponente eine klare Verantwortung trägt — von Daten über Governance bis zum Betrieb. Als Portfolio-Marke bezeichnet der Begriff das gesamte M2-Angebot; als Systemtyp (Cognitive Architecture, Singular) bezeichnet er den einzelnen Architekturansatz.

Persistenter Speicher für validierte Erkenntnisse, die ein System wiederverwenden kann, ohne sie erneut herzuleiten.

Die operative Ebene eines KI-Systems, die Semantik, Agenten, Aktionen und Governance zusammenführt und aus Erkenntnissen konkrete Handlungen macht — nicht nur Insights.

Die zentrale Steuerungseinheit eines Multiagentensystems: Sie entscheidet, welcher Agent genutzt wird, welches Tool zum Einsatz kommt und welche Evidenz erforderlich ist.

Die Steuerungsebene für Identität, Policies, Routing und Sicherheitsentscheidungen innerhalb einer Cognitive Architecture.

D

Gleicher Input und gleiche Daten führen zum gleichen Ergebnis und zum gleichen Verarbeitungsweg — das Gegenmodell zur Zufälligkeit generativer Systeme.

E

Auch Evidence-first: Alle Antworten basieren ausschließlich auf überprüfbaren Quellen und Daten und dürfen nicht frei „erfunden“ werden.

Die Ebene, auf der die eigentliche Verarbeitung stattfindet — Analyse, Tool-Nutzung, Generierung.

G

Die Validierung von Aussagen gegen reale Datenquellen, etwa Datenbanken oder Dokumente, bevor eine Antwort ausgegeben wird.

H

Die Möglichkeit, dass Menschen jederzeit in Entscheidungen eines Systems eingreifen oder sie überprüfen können.

K

Die Ebene, die Wissen verwaltet: Dokumente, semantische Modelle, Memory und Provenienz.

Agenten dürfen selbstständig handeln, aber nur innerhalb klar definierter Rollen, Regeln und Grenzen — Autonomie ist explizit modelliert, nicht implizit erlaubt.

L

Jeder Agent erhält nur die minimal notwendigen Rechte, um seine Aufgabe auszuführen.

M

Ein Systemdesign mit mehreren parallelen Verarbeitungspfaden — zum Beispiel generativ versus deterministisch — statt eines einzigen Wegs für alle Anfragen.

Ein verteiltes KI-System, das aus mehreren spezialisierten Agenten, Tools, Datenquellen und Kontrollmechanismen besteht und gemeinsam Aufgaben ausführt — keine Erweiterung eines Chatbots, sondern eine eigene Ausführungs- und Entscheidungsschicht.

O

Die Fähigkeit, das Verhalten eines Systems vollständig zu beobachten — über Logs, Metriken und Traces.

Eine strukturierte Beschreibung von Business-Objekten und deren Beziehungen zueinander.

Die Transformation von Erkenntnissen in konkrete operative Maßnahmen — der Übergang von reinen Insights zu Handlungen im Unternehmen.

P

Der Nachweis, woher Daten oder Aussagen stammen und wie verlässlich sie sind.

R

Das Abrufen relevanter Informationen aus Datenquellen zur Unterstützung von Antworten — häufig als Teil eines RAG-Konzepts.

Die Eigenschaft eines Systems, jede Aussage im Nachhinein lückenlos nachvollziehbar zu machen.

S

Das gezielte Einschränken von KI-Freiheitsgraden dort, wo Vorhersagbarkeit wichtiger ist als Kreativität — kritische Schritte laufen regelbasiert statt generativ.

Eine Abstraktionsschicht, die technische Daten in fachliche Business-Bedeutung übersetzt.

T

Das Regelwerk, das definiert, welche Tools genutzt werden dürfen und unter welchen Bedingungen.

Die Instanz, die jede Antwort eines Multiagentensystems gegen ihre Quelle prüft, bevor sie ausgegeben wird.

V

Die Prüfung von Ergebnissen, bevor sie ausgegeben werden — häufig durch einen von der Antworterzeugung getrennten Agenten.

Sie vermissen einen Begriff, oder eine Definition passt nicht zu Ihrem Anwendungsfall? Wir ergänzen das Glossar laufend.

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