Jede Transformation beginnt mit einem ersten Schritt, den niemand zuvor gegangen ist.
Als die Siemens AG entschied, von Tableau Server auf Tableau Cloud zu wechseln, gab es keine Blaupause, kein internes Vorbild, keine Erfahrung, auf die man sich stützen konnte. Nur ein hartes Datum: Die Lizenz für Tableau Server lief zum 31. März 2026 aus. M2 übernahm die Steuerung dieser unternehmensweiten Tableau-Cloud-Migrationsinitiative über mehrere internationale Business Units hinweg — und musste zunächst Vertrauen aufbauen, bevor irgendein Ergebnis sichtbar war.
Ein harter Termin.
Kein Vorbild. Kein Spielraum.
Die Siemens AG nutzt Tableau Server seit Jahren als zentrale Business-Intelligence-Plattform — eingebettet in gewachsene IT-Strukturen, verteilt über Business Units in Deutschland, Indien und den USA. Als die strategische Entscheidung fiel, auf Tableau Cloud zu wechseln, stand dahinter kein freiwilliges Modernisierungsprojekt. Es stand ein Datum: Der 31. März 2026. Das Ende der Tableau-Server-Lizenz.
Was den Druck noch verstärkte: Siemens betrat damit Neuland im eigenen Konzern. Keine Business Unit hatte diesen Weg zuvor gegangen, es gab keine internen Referenzprojekte, keine etablierten Prozesse — nur eine Verantwortung, diesen ersten Schritt richtig zu gehen. Denn was in dieser ersten Migration methodisch und technisch entschieden wurde, würde als Blaupause für alle Folgemigrationen im Konzern gelten.
Was auf dem Spiel stand
Vertrauen vor dem ersten Klick
Für Siemens war klar: Diese Migration durfte nicht scheitern. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an den Partner — nicht nur technisch, sondern auch in Fragen der Steuerung, der Kommunikation und der Fähigkeit, sich auf die Nervosität eines First Movers einzustellen.
M2 übernahm die Projektverantwortung und brachte mit Biztory den richtigen Technologiepartner an Bord. Was daraus entstand, war keine klassische Berater-Kunden-Beziehung — sondern eine Konstellation aus drei klar verteilten Verantwortungen, die gemeinsam funktionierte.
Zwei Verantwortungen.
Ein Ergebnis.
M2 verantwortete das Projekt gegenüber Siemens — Steuerung, Governance, jede Eskalation, jede Entscheidung. Biztory verantwortete die Technologie gegenüber M2 — mit TabMove als Migrationswerkzeug, auf dem rund 60 Prozent des gesamten migrierten Contents liefen. Zwei klare Rollen, eine gemeinsame Leistung.
- Projektsteuerung & Governance
- Direkter Kundenkontakt, tägliche Abstimmung
- Eskalationsmanagement
- Migration Playbook & Methodik
- TabMove als Migrationswerkzeug
- ~60 % des Contents teilautomatisiert migriert
- Custom Views, Subscriptions, Data Sources
- Technische Tiefenexpertise im Hintergrund
Diese klare Rollenverteilung verhinderte Doppelarbeit: M2 steuerte die Migration durchgängig gegenüber Siemens, Biztory lieferte mit TabMove die technische Grundlage dafür — ein Werkzeug, das M2 gezielt einsetzte, statt selbst eine eigene Migrationsplattform aufzubauen.
Vom ersten Schritt
zur Routine.
Drei Business Units, drei unterschiedliche Ausgangslagen — und eine Methode, die mit jedem Schritt reifte. Vom unsicheren Piloten bis zur eingespielten Routine.
Als erste Business Unit der gesamten Siemens-Gruppe auf Tableau Cloud bewegte sich AAE in unerforschtem Terrain. Vom Kickoff am 20. Mai 2025 bis zum vollständigen Abschluss am 22. August 2025 vergingen drei Monate — geprägt von täglichen Abstimmungen in der kritischen Phase, mehrfachen Testmigrationen und der Bereitschaft, jeden Schritt so oft zu wiederholen, wie es Siemens brauchte, um Vertrauen aufzubauen. Mit 850 migrierten Nutzern legte AAE die methodische Grundlage für alles, was danach kam.
Mit über 1.700 Nutzern war SFS die größte der drei Migrationen — der Moment, in dem sich das im AAE-Piloten entwickelte Vorgehen im großen Maßstab bewähren musste. Die Methode hielt: Auch bei doppelter Größe blieb die Migrationsqualität auf demselben hohen Niveau.
Die dritte Migration zeigte, wie weit die Methode bis dahin gereift war: 100 Prozent erfolgreiche Migration aller Tableau-Cloud-Ready-Inhalte, durchgeführt mit deutlich geringerem Aufwand als die ersten beiden Business Units. Aus dem ersten, unsicheren Schritt war eine wiederholbare Methode geworden — und aus einer Verantwortung, die noch während der laufenden Umsetzung mit einer zusätzlichen Beauftragung im laufenden Projektverlauf honoriert wurde.
Fünf Gründe, warum Siemens
M2 die Verantwortung übertrug.
Keine Übergaben zwischen Beratungs- und Delivery-Einheiten, keine Neubesetzung zwischen Projektphasen. M2 verantwortete das gesamte Projekt gegenüber Siemens — von der ersten Abstimmung bis zur dritten erfolgreichen Migration.
Der erste Schritt ohne Blaupause war für Siemens neu — für M2 nicht. Die Bereitschaft, Testmigrationen so oft zu wiederholen, wie es der Kunde brauchte, schuf die Sorgfalt, die eine First-Mover-Situation erfordert.
Aus dem AAE-Piloten entstand ein standardisiertes Vorgehen, das SFS im großen Maßstab bewährte und bei DGGC bereits Routine war — vom ersten Schritt zur wiederholbaren Methode.
International, mehrsprachig, über mehrere Standorte (Deutschland, Indien, USA) hinweg gesteuert — mit täglichen Abstimmungen in kritischen Phasen und wöchentlichen, gut vorbereiteten Updates für alle Stakeholder.
M2 steuerte das Projekt, Biztory lieferte mit TabMove die technische Grundlage dafür: Rund 60 Prozent des gesamten migrierten Contents liefen über diese teilautomatisierte Lösung — Custom Views, Subscriptions und Data Sources, die sich manuell kaum in dieser Geschwindigkeit hätten übertragen lassen. Ohne dieses Werkzeug hätte M2 die Migration nur mit erheblich höherem Aufwand realisieren können.
Auch Ihr erster Schritt
kann zur Routine werden.
M2 bringt Projektsteuerung, Migrationserfahrung und die richtigen Technologiepartner zusammen — damit aus einem unsicheren ersten Schritt ein belastbarer Weg und aus dem Pilotprojekt eine wiederholbare Routine wird.