Von der festen Deadline zum wiederholbaren Migrationsansatz.Welle für Welle umgesetzt.
Angesichts einer auslaufenden Tableau-Server-Lizenz und einer dezentralen Umgebung startete Siemens direkt produktiv. Gemeinsam etablierten Siemens AG, die beteiligten Business Units, M2 und Biztory einen wellenbasierten Migrationsansatz, der dem gesamten Programm Struktur, Wiederholbarkeit und Planungssicherheit gab.
Ein fester Endtermin.
Eine dezentrale Umgebung.
Tableau Server war tief in den eigenständig organisierten Siemens Business Units verankert – jeweils mit eigenen Anforderungen, Abhängigkeiten und Zeitplänen. Gleichzeitig galt für das Programm ein nicht verhandelbares Ziel: Die bestehende Tableau-Server-Lizenz würde am 31. März 2026 auslaufen.
Zunächst wurde ein separater Proof of Concept erwogen. Nach Abstimmung mit den Stakeholdern entschied sich Siemens jedoch für den direkten produktiven Start. Ohne internes Referenzprojekt musste die erste Produktionswelle eine verlässliche Methode für alle folgenden Migrationen schaffen.
Was auf dem Spiel stand
Vom Big Bang zu Migrationswellen
Schon in der Planung erkannte das gemeinsame Projektteam, dass eine Big-Bang-Migration nicht zur föderierten Siemens-Struktur passte. Deshalb setzte das Programm auf einen wellenbasierten Ansatz, mit dem sich jede Business Unit entsprechend ihrem Umfang, ihren Abhängigkeiten und ihrem Reifegrad vorbereiten konnte.
Die Wellen gaben dem Gesamtprogramm eine klare Struktur, optimierten die Migrationsabläufe von Rollout zu Rollout und schufen für die beteiligten Business Units die notwendige Planungssicherheit.
Vier Perspektiven.
Ein Migrationsprogramm.
Die Migration wurde als gemeinsame Leistung von Siemens AG, den beteiligten Business Units, M2 und Biztory umgesetzt. Jede Partei übernahm eine klar definierte Rolle; Entscheidungen, Vorbereitung und Delivery wurden zugleich als ein Team koordiniert.
- Programm-Sponsoring und Entscheidungsfindung
- Konzernweiter Governance- und Compliance-Rahmen
- Abstimmung zwischen zentraler IT und Business Units
- Übergeordnete strategische Ausrichtung
- Lokale Anforderungen und Abhängigkeiten
- Content-Verantwortung und Validierung
- Nutzerkommunikation und Migrationsbereitschaft
- Koordination von Tests und Cutover-Fenstern
- Projekt-, Stakeholder- und Eskalationsmanagement
- Wellenplanung und Migrationsmethodik
- End-to-End-Testing, Governance und Compliance
- Manuelle Migrationen und Anpassungen außerhalb des Toolings
- TabMove als Migrationstechnologie
- Rund 60 % der Inhalte teilautomatisiert migriert
- Unterstützung für Workbooks, Data Sources, Subscriptions und Custom Views
- Technisches Troubleshooting und Migrationssupport
Der Erfolg beruhte auf geteilter Verantwortung: Siemens AG gab die Richtung vor, die Business Units bereiteten vor und validierten, M2 orchestrierte Delivery, Testing, Governance und Compliance, und Biztory stellte die technologische Grundlage bereit.
Für Komplexität strukturiert.
Für Wiederholbarkeit konzipiert.
Das Programm war erfolgreich, weil das Team nicht jeder Business Unit dasselbe Migrationsmodell vorgab. Ein wellenbasierter Ansatz, flexible Unterstützungsmodelle und ein kontinuierlich weiterentwickeltes Delivery Playbook schufen zugleich Kontrolle und Raum für lokale Planung.
Die bestehende Tableau-Umgebung war bereits auf eigenständige Business Units verteilt – mit jeweils eigenen Anforderungen, Abhängigkeiten und Zeitplänen. Eine einzige Big-Bang-Migration hätte diese Realität nicht abgebildet. Das gemeinsame Projektteam strukturierte das Programm deshalb in Migrationswellen, sodass jede Business Unit sich innerhalb eines koordinierten Rahmens vorbereiten, testen und umstellen konnte.
Das Ergebnis: klarere Planung, wiederverwendbare Abläufe und ein Delivery-Modell, das sich von Welle zu Welle weiterentwickelte.
Statt ein einheitliches Delivery-Modell vorzuschreiben, bot das Programm drei klar definierte Optionen. So konnte jede Business Unit den Unterstützungsumfang wählen, der zu ihren internen Fähigkeiten, ihrer Komplexität und ihrem Risikoprofil passte.
Die Business Unit führte die Migration eigenständig auf Basis der vereinbarten Standards, des Governance-Rahmens und der definierten Abläufe durch.
Ein gezieltes Supportpaket deckte ausgewählte Aktivitäten ab, während die Business Unit die Verantwortung für die Gesamtmigration behielt.
Das gemeinsame Migrationsteam steuerte Vorbereitung, Koordination, Testing, Durchführung und Transition durchgängig.
Das vollständig gemanagte Modell wurde von den beiden größten beteiligten Business Units gewählt.
Jede Welle floss in ein kontinuierlich weiterentwickeltes Migration Playbook ein. M2 koordinierte Teststrategie, Testplanung, Durchführung, Betreuung zusätzlicher Tester und Dokumentation. Governance- und Compliance-Anforderungen waren durchgängig im Prozess verankert. Aktivitäten außerhalb der Automatisierung wurden durch gezielte manuelle Migrationen und Anpassungen abgedeckt.
Was als erste produktive Migration begann, wurde zu einer wiederholbaren Methode, die in den folgenden Wellen mit größerer Sicherheit und Effizienz eingesetzt werden konnte.
Vier Fähigkeiten, die Komplexität
in ein wiederholbares Migrationsprogramm verwandelten.
Von Stakeholder-Abstimmung und Wellenplanung bis zu Eskalationsmanagement und strukturiertem Reporting stellte M2 über das gesamte Programm, mehrere Sprachen und verschiedene Zeitzonen hinweg eine konsistente Delivery-Leitung sicher.
M2 verantwortete Teststrategie, Testpläne, Durchführung, Koordination zusätzlicher Tester und Dokumentation. Gleichzeitig stellte das Team in jeder Migrationswelle die Einhaltung der Siemens-Anforderungen an Governance und Compliance sicher.
Mit jeder Welle wurde ein standardisierter Ablauf für Vorbereitung, Validierung, kontrollierte Content Freezes, Cutover und Übergabe weiter verfeinert. Das verringerte Unsicherheit, optimierte die Umsetzung und gab den folgenden Business Units einen erprobten Weg vor.
Gemeinsam mit Biztory setzte M2 TabMove für rund 60 % der migrierten Inhalte ein. Wo das Tooling allein nicht ausreichte, übernahm das Team die notwendigen manuellen Migrationen und Anpassungen, um die Transition zuverlässig abzuschließen.
Machen Sie aus Migrationskomplexität einen klaren Weg.
Welle für Welle.
M2 verbindet End-to-End-Programmführung, bewährte Migrationsmethoden und den passenden Technologiepartner. Das Ergebnis ist eine Tableau-Cloud-Migration, die strukturiert, kontrolliert und wiederholbar ist.