technology and project consulting

M2 im Interview

Einblicke in unseren Arbeitsalltag

Sie wollen wissen, wer bei M2 arbeitet und wie unsere alltäglichen Aufgaben und Herausforderungen aussehen? Hier finden Sie die Antworten. Lesen Sie in unseren Mitarbeiterinterviews, wie M2-Kolleginnen und Kollegen Rede und Antwort stehen und aus ihrer Projektarbeit berichten. 

 

Im Gespräch mit Wolfgang Schult, Technology Lead bei M2

Wolfgang Schult
Technology Lead
43 Jahre, bei M2 seit 2016
 

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M2 Redaktion: Hi Wolfgang, erst einmal vielen Dank, dass du etwas Zeit für uns findest. Zum Einstieg natürlich die wichtigste Frage: Was machst du bei M2?

Wolfgang: Ich bin bei M2 als Head of Technology als Teamleiter für das gleichnamige Team „Technology“ verantwortlich und als Systemarchitekt in verschiedenen Projekten tätig.  Meine Aufgabe ist es, dem Kunden verschiedene Varianten anzubieten, wenn es beispielsweise darum geht, komplexere Lösungen zu implementieren. Dies geht dann häufig sehr viel weiter als sich nur auf die Tableau Software an sich zu konzentrieren. Dabei mache ich dem Kunden Vorschläge, wie man seine Systeme am besten in das Tableau-Umfeld integrieren kann und kläre ihn auf, was er alles dafür benötigt, wie beispielsweise Datenbanken.  Aber ich unterstütze auch vorangehende Prozesse, in denen die Daten vorverarbeitet werden, bis sie dann in Dashboards angezeigt werden.

M2 Redaktion: Welche Erfahrungen hast du in der Projektarbeit mit Kunden sammeln können?

Wolfgang Schult: Oh, viele! (lacht)

M2 Redaktion: Vielleicht kannst du die herausstechensten nennen oder die, die dich am meisten geprägt haben?

Wolfgang: Wir haben ganz unterschiedliche Kunden aus verschiedenen Branchen und doch ist es so, dass es bei vielen mehr oder weniger auf ähnliche Problemstellungen hinausläuft. Diese Transferleistung gehört zum alltäglichen „How-to“, also wie man Lösungen am besten umsetzen kann. Oft ist es dann so, dass man Lösungen, die bereits bei anderen Kunden funktionieren, auch bei neuen Projekten anwenden kann. Ansonsten hat man spannende, branchentypische Erfahrungen, das ist das Schöne am Consulting. Man lernt viele neue Dinge, die fachfremd sind und sich nicht nur um Technologie drehen, beispielsweise wie Verlage ihre Umsatzzahlen bewerten.

"Ich finde es immer schön zu sehen, wenn die Endnutzer mit unserer Entwicklung etwas anfangen können und es für sie einen Mehrwert hat."
 

M2 Redaktion: Gab es mal eine besondere Herausforderung, die dir im Kopf geblieben ist? Oder eine, „an der du dir die Zähne ausgebissen hast“?

Wolfgang: Da muss ich mal überlegen… Klar sind es alles immer besondere Herausforderungen, sonst würden die Kunden uns ja nicht beauftragen. Aber richtig die Zähne ausgebissen habe ich mir noch an keinem Projekt. Letztendlich haben wir, oft im Team, immer eine Lösung gefunden. Auch wenn man anfangs in einer Sackgasse landet, findet man schließlich doch eine Alternative und setzt diese dann entsprechend um.

 

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M2 Redaktion: An welchen Schnittstellen bist du mit den Kunden verbunden?

Wolfgang: Im Prinzip arbeitet man sehr eng mit den Fachseiten zusammen, die dann auch konkrete Anforderungen stellen. Man hört sich die „Sorgen und Nöte“ der Bereiche an und arbeitet heraus, was das Ziel des Projektes ist. Diese Anforderungen transponiere ich dann gedanklich in die Technik. Dabei muss man sehr eng mit der Projektleitung zusammenarbeiten. Ich als Systemarchitekt bin dann auch die Schnittstelle zu den Entwicklern. Auf der einen Seite verstehe ich die Wünsche der Kunden und übersetze sie dann in technisches Wording, welches wiederum das Entwickler-Team verstehen muss.

M2 Redaktion: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag von dir aus? Beispielsweise auf deinen gestrigen Arbeitstag bezogen.

Wolfgang: Gestern war es wirklich spannend. Bei einem Kunden war ein Projekt ein wenig in Schieflage geraten, weshalb wir angesprochen wurden, ob wir nicht helfen könnten. Es war ein wichtiges Anliegen, weil die Aufmerksamkeit des Vorstandes bereits darauf gerichtet war. Am Vormittag habe ich mit dem Kunden gesprochen und das Problem telefonisch erörtert. Zwischendurch habe ich eine interne Schulung abgehalten.
Danach habe ich mich wieder dem Kundenproblem zugewendet, welches aus einem schlecht performenden Tableau-Dashboard bestand. Nach mehreren Absprachen mit dem Kunden haben wir die Aufgaben intern verteilt und konnten die technologische Fragestellung im Laufe des Abends zufriedenstellend lösen, sodass der Kunde letztlich ein funktionierendes Dashboard hatte. 
Üblicherweise hat man viel Kundenkontakt durch Telefon- und Videokonferenzen. Es gibt aber auch Phasen, in denen man Anforderungen dokumentiert oder Präsentationen vorbereitet. Manchmal implementiere ich auch Dinge selbst oder helfe bei der Erstellung von Angeboten für Neukunden.

M2 Redaktion: Das klingt nach einem sehr breiten Aufgabensprektrum. Was treibt dich bei deiner Arbeit an bzw. was reizt dich am meisten?

Wolfgang: Mich freut es sehr, wenn der Kunde glücklich ist und man vom Kunden hört „Das habt ihr toll gemacht.“ Ich finde es immer schön zu sehen, wenn die Endnutzer mit unserer Entwicklung etwas anfangen können und es für sie einen Mehrwert hat, wie z.B. bei unserer neuesten Innovation, dem M2 Form Builder. Hier haben wir echte Mehrwerte geschaffen, die vielen Unternehmen schnell und komfortabel weiterhelfen können.

M2 Redaktion: Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre bei M2 beschreiben?

Wolfgang: Gut (lacht)! Es ist ein tolles Team voller motivierter Leute. Man hat sehr viel Know-How auf unterschiedlichen Ebenen und in großer Breite und es ist natürlich ideal, wenn man dabei voneinander profitieren kann. Der regelmäßige Wissenstransfer wird proaktiv gefördert und ist von der Unternehmensleitung ausdrücklich erwünscht.

M2 Redaktion: Was glaubst du, wie sieht dein Berufsfeld in fünf Jahren aus?

Wolfgang: Es ist natürlich eine stark wachsende und sehr dynamische Branche. Es wird sich in den nächsten Jahren durch das Thema künstliche Intelligenz vieles verändern, denke ich. Viele Business-Entscheidungen werden dann durch Modelle automatisch getroffen und die Mensch-Maschine-Interaktion nimmt ab. Soweit die Vision - aber lassen wir uns überraschen.

M2 Redaktion: Danke Dir für das Gespräch, Wolfgang!

Im Gespräch mit Florian Rieger, Senior BI Consultant bei M2

Florian Rieger
Senior BI Consultant und Teamleiter
31 Jahre, bei M2 seit 2015
 

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M2 Redaktion: Hi Florian! Klasse, dass Du Dir etwas Zeit für uns nimmst. Was machst du konkret bei M2?

Florian: Bei M2 bin ich Teamleiter des Teams „Visual Analytics“ und kümmere mich hauptsächlich um Tableau, Tableau-Server und Tableau-Trainings und -Workshops. Zudem betreue ich die Kunden auch selbst in einzelnen Projekten und bin dort konkret für das Projektmanagement zuständig. Generell betreue ich die visuellen und analytischen Bereiche der Projekte.

M2 Redaktion: Welche Erfahrungen hast du in der Projektarbeit mit Kunden sammeln können?

Florian: Es passiert immer wieder, dass Kunden den Transformationsprozess anfangs nicht wirklich begreifen oder nichts damit anzufangen wissen. Häufig wollen die Kunden ihre Daten mit Tableau visualisieren und sich etwas Bestimmtes anschauen. Über alles, was mit Änderungen und Aufwänden verbunden ist, haben sie sich allerdings oft noch keine Gedanken gemacht. An dieser Stelle fängt unsere Beratung häufig erst an. Wir schauen uns die Vielfalt der Daten an und erarbeiten ein Ergebnis, welches speziell auf den Kunden passt.  

M2 Redaktion: Gab es mal eine besondere Herausforderung, die dir im Kopf blieb?

Florian: Immer wieder herausfordernd sind Themen, die mit der Hardware oder Tableau-Servern zusammenhängen. Oft sind dort viele kleine Prozesse und Abläufe schwieriger als gedacht. Teils müssen diese Probleme schnell gelöst werden, wenn sie business-kritisch für den Kunden sind. Andere, große Herausforderungen sind beispielsweise, viele Datenquellen unter einen Hut zu bekommen und dabei den Überblick nicht zu verlieren. Zudem ist es wichtig und herausfordernd, den Kunden beim Prozess mitzunehmen, so dass er die Arbeitsschritte und Ziele noch versteht.

"Was mich begeistert, ist, wenn es für schier unlösbare Probleme sehr einfache Lösungen gibt. Zudem finde ich es toll, zu sehen, dass der Kunde (...) durch unsere Lösung einen Mehrwert hat."
 

M2 Redaktion: An welchen Schnittstellen bist du mit den Kunden verbunden?

Florian: Als Projektleiter schaut man sich häufig am Anfang eines Projektes zusammen mit dem Kunden an, welche Schritte als letztes gemacht wurden und reviewt diese noch einmal. Man analysiert das und holt sich dabei auch Feedback für die eigene Arbeit ein. Zudem werden die nächsten Schritte mit dem Kunden geplant, beziehungsweise die offenen Punkte definiert und besprochen. Allumfassend stelle ich auch Projektpläne mit Verantwortlichkeiten und Zeiteinteilung auf und überwache deren Einhaltung und Umsetzung.

In der eigentlichen Beratung ist die Schnittstelle sehr unterschiedlich. Häufig spreche ich mit dem Kunden ab, wie bestimmte KPIs definiert und auf einem Dashboard abgebildet werden sollen. Außerdem mache ich Anforderungsanalysen und übersetze die Anforderungen in konkrete Arbeitspakete und -maßnahmen. Diese Aufgabe ist dann wieder Teil der Arbeit des Projektleiters.

M2 Redaktion: Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus? Beispielsweise dein gestriger Tag?

Florian: Einen typischen Arbeitsalltag gibt es bei mir nicht wirklich. Wenn ich beim Kunden bin, bespricht man die noch offenen Themen. Die Umsetzung bestimmter Arbeitsschritte erfolgt dann entweder allein oder zusammen mit meinen M2-Kollegen, die ebenfalls mit im Projekt arbeiten. Teils setze ich die Schritte auch mit den Kunden direkt in Trainings oder Workshops um. Bei konkreten eigenen Aufgaben arbeite ich diese ab. Und wie jeder hier bekomme und beantworte ich täglich viele E-Mails und führe Telefonate.

Da ich zusätzlich noch Teamleiter bin, habe ich die Aufgabe zu schauen, woran meine Teammitglieder gerade arbeiten und wo sie sich gerade aufhalten. Zudem verschaffe ich mir einen Überblick, welche kommenden Projekte anstehen.
 

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M2 Redaktion: Was treibt dich bei deiner Arbeit an bzw. was reizt dich am meisten?

Florian: Was mich begeistert, ist wenn es für schier unlösbare Probleme sehr einfache Lösungen gibt. Zudem finde ich es toll zu sehen, dass der Kunde bereits nach wenigen Wochen durch unsere Lösung einen Mehrwert hat. Die Lösungen können sehr einfach sein und schon einen großen Einfluss auf die Arbeit des Kunden haben. Außerdem reizt mich, dass wir sehr agil arbeiten und Themen in der Regel schnell umsetzen können, da unsere Arbeit häufig von anderen unabhängig ist.

M2 Redaktion: Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre bei M2 beschreiben?

Florian: Auf jeden Fall locker (lacht), freundlich und nett. Wenn man sie kritisch benennen soll, dann manchmal ein wenig getrieben. Aber dann hauptsächlich durch Kundenprojekte, da wir so agil arbeiten. Aber grundsätzlich haben wir eine tolle und aufgeschlossene Arbeitsatmosphäre.

M2 Redaktion: Was glaubst du, wie sieht dein Berufsfeld in fünf Jahren aus?

Florian: Das Berufsfeld des BI Beraters wird in Zukunft nicht anders aussehen, weil die digitale Transformation noch länger andauern wird. Dieses Thema wird, so denke ich, Deutschland in den nächsten fünf bis zehn Jahren noch intensiv beschäftigen. Manuelle und Excel-basierte Prozesse werden mit der Zeit abgelöst und es wird einige Zeit dauern, bis die Lösungen, die angeboten werden, alle Anforderungen abdecken, die von den Unternehmen gestellt werden.

Mein persönliches Berufsfeld wird sicher ganz anders aussehen. Ich denke, dass ich mehr Teamverantwortung übernehme und weniger einzelne Projektdurchführungen. Ich werde wahrscheinlich auch mehr initiale Kundenkontakte haben und Arbeitspakete definieren, anstatt diese letztendlich abzuarbeiten.

M2 Redaktion: Lieber Florian, wir danken dir für das Gespräch! 

Im Gespräch mit Nadia Sakhi, Senior BI Consultant bei M2

Nadia Sakhi
Senior BI Consultant
28 Jahre, bei M2 seit 2017
 

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M2 Redaktion: Liebe Nadia, schön dass du dir die Zeit nimmst, mit uns ein wenig über dich und deine Rolle bei M2 zu sprechen. Was machst du denn bei M2? 

Nadia: Ich bin Data Analytics Consultant. Das heißt, ich bin in den Bereichen Datenvisualisierung, Datenaufbereitung und Machine Learning für verschiedene Kunden tätig.

M2 Redaktion: Welche Erfahrungen hast du in der Projektarbeit mit Kunden sammeln können? 

Nadia: Mit jedem Projekt habe ich natürlich inhaltlich dazu gelernt. Doch das ist nicht das einzige. Durch Projektarbeit lernt man auch fachliche Anforderungen herunterzubrechen und in umsetzbare Spezifikationen zu "übersetzen". Die Erfahrung hilft auch, die Balance zwischen Konzentration auf das Ziel und Detailgenauigkeit zu wahren.

M2 Redaktion: An welchen Schnittstellen bist du mit den Kunden verbunden? 

Nadia: Das ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich. Teilweise bin ich fester Bestandteil eines Projektteams beim Kunden. In anderen Projekten, in denen die Umsetzung größtenteils durch das M2-Team erfolgt, gibt es Workshops - zum Beispiel zu Beginn zur Anforderungsaufnahme oder zum Abschluss zur Projektübergabe - und wir stimmen uns regelmäßig eng mit dem Kunden über den Projektverlauf und nächste Schritte ab. Ich gebe auch Trainings, bei denen ich nur wenige Tage mit den Kunden verbringe und ich sie befähige, Self-Service Analytics zu betreiben.

M2 Redaktion: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag von dir aus? Wenn es den so gibt... 

Nadia: Das ist schwer zu sagen, da es einen typischen Alltag so wirklich nicht für mich gibt. Entweder verbringe ich den Tag mit inhaltlicher Arbeit und Workshops beim Kunden oder bin in einem unserer Büros, stimme mich mit meinen Kollegen ab, bereite Workshops und Trainings vor und arbeite remote an Projekten, also nicht vor Ort beim Kunden, sondern vom Berliner Büro aus.

"Ich möchte unsere Kunden dabei unterstützen, fundierte, datengetriebene Entscheidungen zu treffen. Dabei reizt es mich, (...) mich immer wieder in neue inhaltliche Themen einzuarbeiten."
 

M2 Redaktion: Lass uns doch mal Mäuschen spielen: Wie sah dein gestriger Tag aus?

Nadia: Gestern bin ich zu einem Kunden gereist. Wir haben Anforderungen für ein neues Projekt definiert und das Ziel des Projektes abgesteckt. Wir haben die Arbeitspakete ausformuliert und ich habe mit der inhaltlichen Umsetzung des Projektes begonnen.

M2 Redaktion: Was treibt dich bei deiner Arbeit an bzw. was reizt dich am meisten? 

Nadia: Ich möchte die Kunden dabei unterstützen, fundierte, datengetriebene Entscheidungen zu treffen. Dabei reizt es mich, die verschiedenen Industrien kennenzulernen und mich immer wieder in neue inhaltliche Themen einzuarbeiten.

M2 Redaktion: Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre bei M2 beschreiben?

Nadia: Sehr kooperativ und kollegial. Jeder ist Experte in einem speziellen Gebiet. Durch die enge Zusammenarbeit ergeben sich stets aufs Neue spannende Synergien, die zu überraschenden Ergebnissen führen.

M2 Redaktion: Was glaubst du, wie sieht dein Berufsfeld in fünf Jahren aus?

Nadia: Durch das Fortschreiten der Digitalisierung wird sich die auswertbare Datenmenge deutlich erhöht haben. Dadurch wird Machine Learning einen noch höheren Stellenwert einnehmen und es wird immer mehr der Fokus darauf liegen, Prognosen für die Zukunft anstatt Aussagen über die Vergangenheit zu treffen.

M2 Redaktion: Liebe Nadia, vielen Dank für diesen spannenden Einblick in dein Tätigkeitsfeld!

Im Gespräch mit Christoph Maurer, Visual Design Lead bei M2

Christoph Maurer
Visual Design Lead
42 Jahre, bei M2 seit 2017
 

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M2 Redaktion: Hallo Christoph! Vielen Dank vorab für das Interview mit dir. Zuallererst natürlich die Frage, was machst du bei M2?

Christoph: Ich bin Data Visualization Specialist. Das klingt jetzt ein bisschen hoch gestochen, aber im Grunde genommen bin ich für Visualisierungen, Layout und Grafikdesign zuständig. Konkret mache ich Template- und Dashboard-Design für Tableau-Dashboards. Das bedeutet, dass ich ein Layout und einen Aufbau für die Dashboards und deren Inhalte finde. Außerdem überlege ich mir, wie ich die CI (Corporate Identity) des Kunden einbaue und letztendlich die Visualisierung verständlich mache. Konkret könnte man meinen Arbeitsschritt so zusammenfassen: Wie komme ich von den Fragen, die man den Daten stellt, zu einer vernünftigen und verständlichen Visualisierung? Zusätzlich bin ich für die Firmenkommunikation verantwortlich. Das beinhaltet unter anderem Flyer-Gestaltung, Website-Betreuung und Whitepaper-Design. Und hin und wieder widme ich mich dem Themenfeld Cultural Analytics, welches wir zur künstlerischen Darstellung von Daten, also Data Art, einsetzen.

M2 Redaktion: Welche Erfahrungen hast du in der Projektarbeit mit Kunden sammeln können?

Christoph: Was ich immer wieder feststelle, ist dass es für die meisten Kunden schwierig ist, visuelle Formen für die Fragen, die sie sich stellen, zu finden. Oft sehen die Kunden, dass ein Dashboard gut aussieht, können aber nicht analysieren, was dieses Dashboard ausmacht und können die Gründe nicht konkret benennen. Kurz gesagt, sind ihnen die visuellen Prinzipien nicht genau bekannt. Und da komme ich dann ins Spiel, um den Kunden diese Design-Prinzipien zu vermitteln und anhand dieser "Regeln" ihre Anforderungen umzusetzen.

"Die kreativen Momente, in denen man Designs ausprobiert und merkt, dass manche Visualisierungen besser funktionieren als andere, reizen mich sehr."
 

M2 Redaktion: An welchen Schnittstellen bist du mit den Kunden verbunden?

Christoph: Ich bin häufig am Anfang eines Projektes in die Arbeit involviert. Es wird besprochen, was genau visualisiert werden soll und ich mache dafür die ersten Skizzen („Mockups“). Anhand derer kann man bereits gut abschätzen, welche Informationen man braucht und für den Kunden wird die Visualisierung dadurch sehr greifbar. Die Mockups werden von mir erstellt, bevor die Dashboards gebaut werden.

M2 Redaktion: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag von dir aus?

Christoph: Morgens reinkommen, Kaffee machen, … (lacht). Nein, also ein typischer Arbeitsalltag, das ist schwierig. Also normalerweise komme ich morgens in das Büro im Prenzlauer Berg und habe viel Mitarbeiterkontakt. Weniger spreche ich mit den Kunden, da andere Mitarbeiter mit dem Kunden in Kontakt sind. Zusammen mit den Mitarbeitern von M2 entwickle ich die Mockups, welche diese dann an den Kunden geben. Im Büro entwickle ich in Zyklen die Designs und halte Rücksprache mit den Projektverantwortlichen.
Manchmal gebe ich auch Trainings zum Thema Visual Design. Dieses Gebiet bauen wir aktuell weiter aus. Es gibt nun neben unseren Standard-Tableau-Trainings auch einen ein- oder zweitägigen Daten-Visualisierungs-Workshop, in dem die Teilnehmer lernen, wie sie Visualisierungen richtig anwenden und wie sie ein Dashboard CI-konform designen.

M2 Redaktion: Gib uns doch nochmal einen kurzen Einblick - wie sah beispielsweise dein gestriger Arbeitstag aus?

Christoph: Gestern hatte ich einige Meetings und musste eine Präsentation für einen Kunden vorbereiten, der ein Re-Design eines Dashboards haben möchte, welches nun „sexy“ aussehen soll (lacht). Diese Anforderung bekomme ich sehr häufig.

M2 Redaktion: Und weißt du, wie du das umsetzen wirst?

Christoph: Es handelt sich um eine Tabelle, das macht es nicht einfach. Aber ich habe schon eine Idee, also auch hierfür finden wir eine gute Lösung (lacht).

M2 Redaktion: Was treibt dich bei deiner Arbeit an bzw. was reizt dich am meisten?

Christoph: Das ist schon das ganze Thema der Visualisierung. Oft bin ich mir selbst nicht im Klaren darüber, wie das endgültige Ergebnis aussehen wird. Aber die kreativen Momente, in denen man Designs ausprobiert und merkt, dass manche Visualisierungen besser funktionieren als andere, reizen mich sehr. Aber auch Einsichtsmomente finde ich toll, in denen man interessante Einblicke in Datenstrukturen bekommt, die man vorher nicht hatte.

M2 Redaktion: Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre bei M2 beschreiben?

Christoph: Sehr angenehm, kollegial und durch flache Hierarchien bestimmt. Meine Vorgesetzten arbeiten sehr nah an mir dran und dieser Umstand macht die Atmosphäre sehr persönlich.

M2 Redaktion: Lass uns doch mal einen Blick in die Zukunft wagen. Was glaubst du, wie sieht dein Berufsfeld in fünf Jahren aus?

Christoph: Visualisierung wird immer wichtiger werden und es werden andere Aspekte hinzukommen, wie Machine-Learning. Aber der Bereich des Visuellen wird immer bleiben und sich noch verstärken. In Kombination zum Machine-Learning wird es also immer noch den Aspekt der optischen Darstellung geben. Und auch die Tools werden wahrscheinlich immer visueller werden. Grundsätzlich werden in der Zukunft Datenanalysen und Datenvisualisierungen sehr viel häufiger in Unternehmen Verwendung finden als heute.

Im Gespräch mit Michael Pachter, Senior Manager Sales bei M2

Michael Pachter
Senior Manager Sales
27 Jahre, bei M2 seit 2018
 

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M2 Redaktion: Hallo Michael! Vielen Dank vorab für das Interview mit dir. Zuallererst natürlich die Frage, wofür bist Du bei M2 verantwortlich?

Michael: Ich bin für die Betreuung und Entwicklung unser bestehenden Kunden sowie für neue Interessenten verantwortlich. Hierbei betreue ich sowohl Unternehmen, welche bereits eine riesige Business Intelligence Landschaft haben, als auch Interessenten, die erste Ideen haben, wie sie ihre bisherigen, händischen Reportings zu vollautomatisierten, dynamischen Berichten entwickeln können.

Zusätzlich arbeite ich eng mit der Geschäftsführung zusammen, um das Unternehmen strategisch auszubauen und entwickle die Mitarbeiter im Beratungsbereich dahin, eigenständig unsere bestehenden Kunden zu entwickeln oder neue Kunden zu gewinnen.

M2 Redaktion: Welche Erfahrungen hast du in der Projektarbeit mit Kunden sammeln können?

Michael: Jeder Kunde tickt anders. Empathie ist für eine erfolgreiche Kundenbeziehung obligatorisch. Während ich mir beispielsweise vor einem Termin bei einem Kunden aus dem Finanzwesen den Kopf zerreiße, welche Krawatte am besten zu deren CI passt, sehe ich zu, bei Ingenieuren vor dem Termin nochmals meine Schuhe etwas zu zerstören. Es ist nicht entscheidend, was man selbst kann, sondern, ob man die Sprache seines Gegenübers versteht und das Projekt mit den Augen des Kunden sieht. Die Branchenkenntnis ist dabei ebenfalls entscheidend. Dadurch erhält man das Gefühl zur Abschätzung seiner Bereitschaft.

M2 Redaktion: Kannst du uns einen Einblick in einen typischen Arbeitstag geben?   

Michael: Kein Tag ist wie der andere – und genau diese Abwechslung liebe ich an meiner Position. Da unsere Kunden weltweit verteilt sind, ist das Reisen fester Bestandteil meiner Arbeit.

Es gibt Wochen, in denen ich für 2 Stunden das Büro verlasse, um einen neuen Interessenten kennenzulernen und es gibt Wochen in denen ich von Montag bis Freitag vier verschiedene Länder besuche. Ich freue mich immer, neue Menschen kennenzulernen oder bereits bestehende Kontakte zu besuchen. Beides hat seine Reize. Bei einem Interessenten freue ich mich immer, neue Vorhaben kennenzulernen und meinen Horizont zu erweitern. Bei bestehenden Kunden macht es mir extrem viel Spaß, ihm unsere neuesten Produkte vorzustellen, welche seine Arbeit erleichtern können.

Da wir bei M2 nicht als Unternehmen, sondern innerhalb der Teams branchenspezialisiert sind, ist die Vielseitigkeit enorm. Es ist jedes Mal spannend, wenn ich morgens in einem Workshop sitze und strategisch mittels Einsatz von Business Intelligence die Verbesserung der Krebsforschung mitgestalte und nachmittags mit einem Kunden der Automobilindustrie Key Performance Indicators zur Absatzsteigerung des neuen Elektrofahrzeuges eines deutschen Sportwagenherstellers mitentwickle.

M2 Redaktion: Was treibt dich bei deiner Arbeit an bzw. was reizt dich am meisten? 

Michael: Da gibt es vieles. Am meisten reizt mich die Nähe zu Entscheidungsträgern der weltweit größten Unternehmen. Mit einem Finanzvorstand eines der größten Pharmahersteller gemeinsam am Tisch zu diskutieren, wie unsere Mitarbeiter*innen die Zukunft des gesamten Unternehmens mit Hilfe von Tableau beeinflussen können, ist wirklich atemberaubend. Anschließend zu sehen, wie sich die Kunden und Unternehmen entwickeln und das Vertrauen in uns immer größer wird, bestätigt einem all die harte Arbeit. Mich hat es immer gereizt, die Produkte meines Unternehmens anfassen zu können. Die von uns entwickelten Reportings kann ich zwar nicht in die Hand nehmen (außer ich drucke sie natürlich aus), allerdings sehe ich, wie sie fruchten und welchen Mehrwert unsere Kunden dadurch erlangen. Gepaart mit der anschließenden Dankbarkeit und dem Ausbau der Zusammenarbeit, macht es mich extrem stolz.

"Es ist nicht entscheidend, was man selbst kann, sondern, ob man die Sprache seines Gegenübers versteht und das Projekt mit den Augen des Kunden sieht."
 

M2 Redaktion: Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre bei M2 beschreiben?

Michael: Ich finde es erstaunlich, wie gut die Integrität funktioniert, obwohl ich maximal einmal im Monat im Head Office bin. Wir stehen im ständigen Austausch, so dass alle Mitarbeiter*innen stets informiert sind über erfolgreiche Projekte bei anderen Kunden. Diese Erkenntnisse nehmen sie dann mit in ihre eigenen Projekte und helfen damit unseren Kunden.

Alle Mitarbeiter*innen sind stets motiviert und ich freue mich jedes Mal, wenn ich mit einer/m Mitarbeiter*in oder mehreren Mitarbeitern zu einem Kundentermin fahre. Das spezielle Know-How in den verschiedenen Bereichen, welches dann innerhalb eines Projektes zusammengelegt wird, um dem Kunden ein erfolgreiches Projekt liefern zu können, ist atemberaubend.

M2 Redaktion: Lieber Michael, vielen Dank für diesen spannenden Einblick in dein Tätigkeitsfeld!

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